Autor: Martin Schellmoser

  • Firewally, die kostenlose Netzwerk-Analyse

    Firewally, die kostenlose Netzwerk-Analyse

    Du willst wissen, wie sich die Daten im Netzwerk auf deinem Mac die Daten hin- und herbewegen, willst aber nichts dafür ausgeben? Enter Firewally. Diese Software bringt genau das, sieht toll aus und ist (zumindest vorerst) kostenlos nutzbar.

    Screenshot des herausgeklappten Firewally-Menüs
    Das Hauptfenster von FireWally, wo sich alles abspielt.

    Firewally bekommst du gratis bei Nektony. Unter macOS Tahoe wird eine Netzwerk-Erweiterung dazwischengeschaltet, die über den gesamten Datenverkehr auf deinem Mac Buch führt. Du kannst die Vorgänge, die in den Applikationen stattfinden, filtern nach „Heute“, „letzte Stunde“ oder „Echtzeit“. Mit dem Button neben dem Namen der App kann der Datenfluss komplett unterbunden werden. Eine feine Sache!

    Wie gesagt, noch kostet die Software nichts, aber das kann sich natürlich noch ändern. In diesem Fall ist das Ding auch schnell wieder deinstalliert, wie das FAQ von Firewally zeigt.

    Update: Im neuesten Update von Firewally ist eine Firewall hinzugefügt worden, die ähnlich wie Little Snitch eine App erst dann mit dem Internet verbinden lässt, wenn man es erlaubt hat. Oder man stellt „Always on“ oder „Always off“ ein. Wohlgemerkt ist Firewally nach wie vor gratis zu haben. So ist diese Software vielleicht nicht so ausgefeilt, wie die kommerzielle Konkurrenz, dafür kostet sie eben nichts.

    Firewally hat in der aktuellsten Version nun einen „Little Snitch“-Modus.
  • Alter Mac, neues System mit OpenCore Legacy Patcher

    Alter Mac, neues System mit OpenCore Legacy Patcher

    Viele Mac-Benutzer sind in der Situation, dass sie gerne das aktuellste Betriebssystem von Apple, macOS Ventura, auf ihrem Rechner installieren möchten, es aber nicht können. Apple ist hier sehr restriktiv mit seinen Systemvoraussetzungen und hat Besitzer älterer Macs abgeschnitten. Dort bietet das Software-Update das neueste System gar nicht mehr an. Was also tun?

    Nun kann man Geld in die Hand nehmen und (endlich) einen neuen Mac kaufen, der die Voraussetzungen wieder erfüllt. Oder man trickst Apple aus und gaukelt vor, es würde ein neuerer unterstützer Rechner vorliegen.

    Icon des OpenCore Legacy Patcher
    Das Icon des OpenCore Legacy Patcher

    Diese Übung gelingt mit der frei erhältlichen Software OpenCore Legacy Patcher auch normalen Benutzern relativ leicht. Die aktuelle Version davon lässt sich hier downloaden. Was man außerdem für den Anfang benötigt, ist ein leerer USB-Stick mit einer Größe von mindestens 16 GB. Und schon ist man „good to go“.

    Die weiteren Schritte und eine detailliertere Anleitung, wie es weitergeht, ist bei mir noch in der Mache. Und im Moment auch noch zurückgestellt, denn der OCLP unterstützt das neueste Apple-System, macOS Tahoe, nicht. Offenbar ist auch nicht klar, ob das überhaupt noch kommen wird, denn Apple zieht die Schrauben immer weiter an. Stay tuned!

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