Schlagwort: applikation

  • Mehr machen mit Disk Images

    Software wird unter macOS gerne in sogenannten DMGs (Disk Images) verteilt. Das ist sehr praktisch: DMG herunterladen, im Finder doppelklicken. Damit öffnet sich ein Fenster, in dem die Software liegt. Diese zieht man von dort in den Programme-Ordner, wirft anschließend das DMG wieder aus (auf den Papierkorb ziehen) und legt das DMG selbst danach auch in den Papierkorb. Schließlich hat es dann ja seinen Zweck erfüllt.

    Dabei geht da eigentlich deutlich mehr. Technisch wird im Hintergrund beim Doppelklick die Image Mounter Software von Apple gestartet, die die Software im DMG eigentlich zugänglich macht. Dazu gibt es zwei Alternativen, die ich gleich vorstellen werde. Man muss dem System nur sagen, dass es künftig alle DMGs nicht mit dem Apple-Programm, sondern mit der Alternative öffnen soll. Fertig.

    Das geht so: Irgendein DMG mit der rechten Maustaste anklicken, dann „Information“ wählen. Im Fenster dann unter „Öffnen mit“ (1) den alternativen Image Mounter wählen, und schließlich auf „Alle ändern“ (2) klicken, um zu bestätigen.

    Doch von welchen alternativen Image Mountern rede ich eigentlich? Zwei sind mir aufgefallen.

    FastDMG

    Das ist die Gratis-Variante. Tut genau das, was es sagt: Ein DMG schnell zu mounten, ohne überflüssige Checksummen-Prüfung etc. Das Icon von DMGs bleibt identisch und sorgt so nicht für Verwirrung. Jeder AGB-Dialog wird automatisch weggeklickt. Funktioniert nicht nur mit DMGs, sondern auch mit ISOs und TOASTs.

    RapiDMG

    Diese Software kostet etwas. Allerdings nur einen Euro, das sollte also nicht zu schmerzhaft für den Geldbeutel sein. Dafür bekommt man auch einige Features geboten. Doppelklickt man nämlich auf das DMG, macht RapiDMG Folgendes:

    • Mounten
    • Wenn ein Programm enthalten ist, wird es in den Programmeordner kopiert
    • Unmounten
    • Das DMG selbst löschen (optional)
    • Das soeben installierte Programm im Programmeordner anzeigen

    Diese Arbeitsabläufe sparen einem auf Dauer schon Arbeit, und deshalb sollte die Software sicher einen lumpigen Euro für die Lifetime Lizenz (!) wert sein.

    AppAddict schreibt hier auch einen Artikel darüber.

  • Werbung blockieren auf verschiedenen Browsern (Mobil und Desktop)

    Werbung im Netz ist etwas, das mir das Surfen richtig mies machen kann. Vor allem deshalb, weil ein Großteil der dargebotenen Werbung so richtig mieserabel gemacht ist. Glücklicherweise gibt es Mittel dagegen. Im Folgenden nenne ich euch ein paar, mit denen ich schon einschlägige Erfahrungen machen durfte.

    Adguard

    Adguard ist einer renommiersten Anbieter im Feld der Adblocker-Anbieter. Im Portfolio gibt’s Lösungen für sämtliche Plattformen. Wenn man vernünftig einsteigen möchte, kostet es allerdings Geld. Ich selbst nutze Lizenzen sowohl für Mac, als auch für Android, und bin recht zufrieden damit. In diesem Artikel soll’s allerdings primär darum gehen, wie ich ein ähnliches Ergebnis erreiche, ohne dafür zu bezahlen. Also geht’s weiter.

    uBlock Origin

    uBlock Origin ist eine bekannte Erweiterung für alle Browser, die Erweiterungen unterstützen. Apple’s Safari Browser und DuckDuckGo fallen da also schon mal weg. Die Erweiterungen ist vollumfänglich konfigurierbar und funktioniert in den Browsern hervorragend. Sogar Cookie-Dialogfelder sind blockierbar. In aktuelleren Versionen von Google Chrome werden Erweiterungen wie uBlock jedoch arg beschnitten, und bieten in der „Lite“-Version nur noch einen Bruchteil ihres ursprünglichen Funktionsumfangs. Also schauen wir trotzdem nochmal weiter.

    dnsforge

    dnsforge.de ist ein filternder DNS-Server, der in Deutschland steht, und sich deshalb natürlich der DSGVO unterordnen muss. Gefiltert wird, was in der nachfolgenden Tabelle steht:

    DNSforge

    Wenn ich also nun diesen DNS-Filter in Google Chrome eintragen möchte, muss ich folgendermaßen vorgehen:

    Die Chrome-Voreinstellungen aufrufen, und „DNS“ ins Suchfeld eintragen:

    DNS-Einstellungen in Google Chrome

    Dann auf „Sicherheit“ klicken. Beim DNS-Anbieter auf „benutzerdefiniert“ schalten, und dann die URL von DNSforge eintragen:

    https://dnsforge.de/dns-query

    Das war’s dann auch schon auf dem Desktop. In ähnlicher Form funktioniert das fast in jedem Browser. Danach wird es während des Surfens im Web deutlich ruhiger, zumindest was Werbeeinblendungen betrifft.

    Wie aber funktioniert das auf meinem Android-Handy? Hier ist es fast noch einfacher, denn da muss diese Einstellungen nicht in jedem Browser vorgenommen werden, sondern funktioniert systemweit in allen Apps. Ich demonstriere den Vorgang mal auf einem Pixel-Handy.

    1. Einstellungen aufrufen, und auf „Netzwerk & Internet“ tippen.
    2. Anschließend auf „Privates DNS“ tippen.
    3. Dort dann schlicht und ergreifend „dnsforge.de“ eintragen und speichern. Das war’s.

    Damit wird’s nun auch auf dem Pixel deutlich ruhiger im Netz. Und zwar für alle installierten Apps.

  • Kontrollieren, was auf deinem Mac vorgeht — mit LuLu

    Neulich hatte ich euch FireWally vorgestellt, mit dem man auf dem Mac sehen kann, was sich netzwerktechnisch tut. FireWally sieht großartig aus, und man kann eine stehende Verbindung auch kappen. Was aber, wenn man diese Verbindung gar nicht erst aufbauen lassen will?

    Nun, wenn man alle Bells and Whistles will, dann greift man zu Little Snitch der österreichischen Firma Objective Development. Das sieht fantastisch aus, hat irre viele Features (die man vielleicht auch nicht braucht) und kostet ganz schön Geld. Immerhin investiert man nicht in ein Abo, dafür kostet eine Einzelplatz-Lizenz einmalig auch 59 Euro.

    Es geht aber auch anders. Mac-Wizard Patrick Wardle hat sich hingesetzt und eine tolle Alternative zu Little Snitch programmiert, die LuLu heißt. Unter neueren Betriebssystemen kann man die Software sogar ohne Neustart installieren. Man sollte nur die entsprechenden Zugrifssrechte vergeben, damit es funktioniert. Das ist auf der Website von LuLu sehr gut beschrieben. LuLu ist Open Source, und somit kostenlos nutzbar, auch wenn sich der Autor natürlich über eine Spende freut.

    Nach der Installation ist LuLu in der Menüzeile aktiv. Sollte ein Programm eine nicht genehmigte Verbindung nach außerhalb anfordern, wird man mit einem Fenster konfrontiert, das dem Folgendem ähnelt:

    LuLu Dialogfeld

    Hier kann man entscheiden, was nun passieren soll: Erlauben oder nicht. LuLu erlaubt auch, den Prozess via VirusTotal auf Bösartigkeit hin zu überprüfen. Das kann Little Snitch schon mal nicht.

    LuLu führt eine Regel-Liste, die man nachträglich verändern und erweitern kann.

    LuLu Regelliste

    Sehr schön gemacht und empfehlenswert für alle, die etwas mehr Wert auf Sicherheit auf ihrem Rechner legen, und wissen wollen, welche Connections wohin erfolgen.

    Wenn ich auf hohem Niveau meckern wollen würde, dann würde ich Patrick vielleicht empfehlen, eine andere Schrift für sein Programm zu nutzen, denn der genutzte Monospace-Font sieht schon ein wenig gewöhnungsbedürftig aus. Verleiht der Software aber vielleicht auch sein eigenwilliges technisches Flair. Wie gesagt, hohes Niveau.

    Schön ist, dass LuLu sich in aktiver Entwicklung befindet und immer wieder Updates spendiert bekommt, die es immer besser machen.

  • Vivaldi, der europäische Browser, der gegen den Strom schwimmt

    Vivaldi, der europäische Browser, der gegen den Strom schwimmt

    Vivaldi Logo

    Kurz notiert: Gestern erschien die neue Version 7.8 auf dem Desktop. Das dazu erschienene Statement ließ mich kurz aufhorchen. Die meisten anderen Browser-Hersteller versuchen derzeit verzweifelt, auf den allgegenwärtigen KI-Hypetrain aufzuspringen. Nicht so Vivaldi. Dieser soll weiterhin der ausgefeilt konfigurierbare Browser für den User bleiben. KI wird ignoriert („Vivaldi shows the middle finger.“).

    Vivaldi Screenshot
    Das Benutzerinterface von Vivaldi auf dem Desktop und Mobil.

    Ich habe Vivaldi installiert und muss sagen: Es gefällt mir, was ich sehe, und dass es aus Europa kommt. Auch die mobile Version auf Android ist klasse und wird parallel entwickelt. Aber ob sich die Firma damit einen Gefallen tut, den KI-Trend komplett zu ignorieren? Nun, man wird sehen.

    Was mir persönlich wirklich gefallen würde: Wenn man im mobilen Vivaldi Erweiterungen aus dem Chrome Webstore nutzen könnte. Microsoft Edge und Mozilla Firefox machen es ja vor. Für mich wäre das der Grund, endlich komplett zu switchen. Aber noch steht das auf meiner Wunschliste für künftige Versionen.

  • Bequem RSS-Feeds lesen mit NetNewsWire

    Bequem RSS-Feeds lesen mit NetNewsWire

    Ich weiß ja nicht, wie ihr es haltet, aber ich lese meine News, indem ich den RSS-Feed der zu lesenden Website anzapfe und in meinen Feed-Reader einspeise. Das finde ich sehr bequem, und bin nicht von Google und Konsorten abhängig. Bei denen kann man ja davon ausgehen, dass irgendwelche Tracker platziert werden, und ich nur den Inhalt eingespielt bekomme, der ihnen auch was bringt.

    Damit meine abonnierten Feeds auch auf jedem Gerät identisch bleiben, habe ich mir als Anbieter Inoreader auserkoren. Hier reicht mir auch deren Gratis-Tarif. Und sollte ich mal keine Feed-Reader-App (Mac oder Android) zur Hand haben, reicht auch ein Webbrowser, denn Inoreader stellt die Feeds auch ganz nett im Browser dar.

    NetNewsWire
    Das Icon von NetNewsWire

    Schöner wird’s allerdings, wenn man eine App dafür nutzt. Auf dem Mac gibt es dafür zwei Lösungen, die mir einfallen: Reeder und NetNewsWire. Da Reeder vor einer Weile zum Abo-Modell gewechselt ist, tendiere ich also zum kostenfreien NetNewsWire, das auch aktiv entwickelt wird. Es hat die Tage ein Update bekommen, und unterstützt jetzt auch das neue Liquid Glass Design von macOS Tahoe. Das sieht wirklich ganz nett aus, wie die Screenshots zeigen.

    Mit NetNewsWire kann man natürlich auch lokal arbeiten, aber richtig spannend wird es, wenn man seinen Inoreader-Account in NetNewsWire einpflegt. So sind dann stets alle Instanzen auf dem gleichen Stand der Dinge, und man liest keinen Artikel mehr doppelt.

    Neben Inoreader unterstützt NetNewsWire auch noch Feedly, FreshRSS (selbst gehostet) und The Old Reader. Und natürlich auch lokale Feeds.

    Sehr bequem: Wenn man einen Artikel liest, clickt man auf den Reader Mode-Button, dann wird die Ansicht auf’s Wesentliche beschränkt und zeigt auch keine Werbung mehr.

  • DockAnchor: Klebstoff für das Dock

    DockAnchor: Klebstoff für das Dock

    Hast du wie ich auch ein Multi-Monitor-Setup vor dir stehen? Dann bist du sicher auch das ein oder andere Mal genervt davon, dass das Dock auf den zweiten Monitor springt, wenn du zufällig deinen Mauszeiger darauf stehen hast?

    DockAnchor Icon
    Das Icon von DockAnchor.

    Hier könnte dir vielleicht die Open-Source-Software DockAnchor helfen, die du hier herunterladen kannst. Wenn du technisch etwas versierter bist, und Homebrew nutzt, kannst du es auch mit den folgenden beiden Terminal-Kommandos installieren:

    brew tap bwya77/tap
    
    brew install --cask dockanchor

    DockAnchor hat in der relativ neuen Version 2.0 folgende Features:

    • Dock fixieren: Verhindert systemseitig, dass das Dock auf andere Monitore wechselt.
    • Profile: Verschiedene Monitor‑Profile anlegen und automatisch wechseln lassen.
    • Virtuelle Monitoransicht: Zeigt angeschlossene Displays visuell und in Echtzeit.
    • Automatisches Verschieben: Kann das Dock beim Start direkt auf den gewünschten Monitor setzen.
    • Start bei Login & Hintergrundbetrieb: Läuft unauffällig im Hintergrund.
    • Menüleisten‑Icon: Schneller Zugriff auf Status und Einstellungen.
    • Fallback‑Logik: Wenn der gewählte Monitor entfernt wird, fällt das Dock automatisch auf den Primärmonitor zurück.

    Das Programm, das sich nach Installation in der Menüzeile einnistet, benötigt Zugriff auf die Bedienungshilfen, sonst funktioniert es nicht. Und natürlich benötigt es mehrere Monitore. Anderfalls würde es keinen Sinn machen. 😉

    Ich bin gerade aktiv am testen, kann aber bereits sagen, dass es sich vielversprechend ausnimmt.

  • Pearcleaner: Programme restlos deinstallieren

    Pearcleaner: Programme restlos deinstallieren

    Zum Deinstallieren eines Programms unter macOS reicht es, das Programm-Icon aus dem Programme-Ordner einfach in den Papierkorb zu ziehen. So sagt es zumindest Apple. Verschwiegen wird dabei, dass viele Hilfsdateien wie Voreinstellungen oder Caches einfach auf der Festplatte verbleiben. Nach Jahren kommt da einiges an Datenmüll zusammen. Das muss nicht so sein, wenn man ein Open Source-Programm wie Pearcleaner benutzt.

    Das Icon von Pearcleaner. Unverkennbar eine Birne.

    Pearcleaner ist nicht alleine auf dem Markt. Einige seiner Konkurrenten, die unter anderem denselben Job erledigen (z.B. MacPaw’s CleanMyMac oder Nektony App Cleaner & Uninstaller) kosten auch Geld. Nur die Freeware AppCleaner von FreeMacSoft spielt in der Gratis-Liga mit, wird aber (wenn überhaupt) nur unregelmäßig weiterentwickelt.

    Nicht so Pearcleaner. Auf seiner GitHub-Seite zeigt sich der Entwickler alienator88 sehr aktiv. Pearcleaner lässt sich dort auch herunterladen.

    Das Hauptfenster zeigt sich folgendermaßen:

    Pearcleaner Hauptfenster

    und fügt sich perfekt ins neue Liquid Glass Erscheinungsbild von macOS 26 Tahoe ein.

    Beim Start des Programms scannt Pearcleaner den Applications-Ordner und zeigt die Liste der Fundstücke auf der linken Seite. Der Balken rechts zeigt sehr praktisch den Füllstand der Festplatte an. Wählt man aus der Liste nun ein Programm aus, sieht man auf der rechten Seite die zugehörigen Dateien, die gefahrlos entfernt werden können. Das geschieht in der Regel recht akkurat, ohne dass man versehentlich Falsch-Positive mit in den Papierkorb befördert. Die weggeworfenen Dateien werden in einen Ordner zusammengelegt und in den Papierkorb gelegt, welchen man dann problemlos entleeren kann.

    Pearcleaner Voreinstellungen

    Mit den reichhaltigen Voreinstellungen kann Pearcleaner richtig glänzen. Vieles kann eingestellt werden. Unter anderem auch ein Sentinel-Monitor, der in Aktion tritt, auch wenn Pearcleaner nicht aktiv ist. Sobald ein Programm weggeworfen wird, wird Pearcleaner gestartet und sucht die Reste zusammen. Praktisch!

    Damit aber noch nicht alles. Pearcleaner kann nicht nur Programme deinstallieren. Er kann auch verwaiste Dateien suchen und löschen, die aus alten Installationen noch irgendwo auf der Festplatte liegen, Homebrew-Installationen verwalten oder Updates für Apps suchen.

    Pearcleaner Dienste

    Ich kann nur hoffen, dass der Entwickler sich auf das Notwendigste besinnt, und das praktische Programm in kommenden Versionen nicht noch mehr aufbläht. Der aktuelle Funktionsumfang ist perfekt und ausreichend.

    Pearcleaner benötigt folgende Rechte:

    • Vollständige Festplattenberechtigung zum Suchen nach Dateien
    • Berechtigter Helfer zum Ausführen von Aktionen in Systemordnern

    und läuft ab macOS Ventura aufwärts.

  • FineTune: Volle Kontrolle über die Audio-Ausgabe

    FineTune: Volle Kontrolle über die Audio-Ausgabe

    Icon von FineTune
    Das Icon von FineTune

    Mit dieser Applikation, die sich in der Menüleiste des Macs einnistet, hat man die Möglichkeit, jedem Programm einzeln zuzuweisen, wie es sein Audio ausgibt. Das heißt: Spotify gibt sein Audio über die verknüpften Bluetooth-Lautsprecher aus, während Apple Music über die internen Mac-Lautsprecher tönt. Das ist ein Feature, das sich mit Bordmitteln unter macOS nicht lösen lässt.

    Umso netter, dass es nun mit dieser kostenlosen Open Source-Lösung einfach machen lässt.

    Screenshot von FineTune

    Entwickler Ronit Singh hat die Software mithilfe von KI entwickelt, und stellt sie auf seiner Projektseite auf GitHub unentgeltlich allen zur Verfügung, die sich an diesem Mangel von macOS ebenso stören, wie er selbst.

    Wie es funktioniert? FineTune nutzt macOS Core Audio-Prozessfunktionen, um Audiostreams abzufangen und zu modifizieren, bevor sie ihre Ausgabegeräte erreichen. Dies ermöglicht eine präzise Steuerung, ohne die Quellanwendungen zu beeinträchtigen.

    Die Funktionen im Einzelnen:

    • Lautstärkeregler pro App mit Stummschaltung
    • Lautstärkeregler pro Gerät mit Stummschaltung
    • Apps an verschiedene Ausgabegeräte weiterleiten
    • 10-Band-Equalizer mit 20 Voreinstellungen in 5 Kategorien
    • Echtzeit-VU-Meter
    • Volumensteigerung bis zu 200%
    • Schneller Gerätewechsel
    • Klicken Sie auf das App-Symbol, um die App in den Vordergrund zu bringen
    • Die Einstellungen bleiben bei Neustarts bestehen

    Und die Systemvoraussetzungen?

    • macOS 14.0 (Sonoma) oder später
    • Berechtigung zur Audioaufnahme (wird beim ersten Start der App abgefragt)
  • Bloom, eine Finder-Alternative

    Bloom, eine Finder-Alternative

    Der Finder auf dem Mac. Wie der Windows-Explorer das integrale Bestandteil des Betriebssystems, um mit Dateien umzugehen. Mit jeder neuen macOS-Version wird am Finder geschraubt, und ich meine behaupten zu können: Apple hat es schon ziemlich optimal gelöst, was die Bedienung umgeht und was man damit tun kann.

    Icon von Bloom
    Das Icon von Bloom.

    Aber es kann immer noch alles verbessert werden. Die Software Bloom hat sich den Finder vorgenommen und will ihn durch diverse ausgeklügelte Funktionen verbessern. Noch ist die Software in aktiver Entwicklung, aber sie bedient sich bereits sehr flüssig und bringt im täglichen Umgang mit dem Mac durchaus kleine aber feine Vorteile.

    Beispielsweise kann jedes Fenster so eingestellt werden, dass sich die Spaltenbreite an den Dateinamen anpasst. Genial! Warum nicht gleich so beim Finder? Im Film wird’s gezeigt:

    Jedes Fenster lässt sich zudem in Bereiche aufteilen. Tabs sind (wie beim Finder) natürlich auch möglich.

    Bloom: Zweispaltige Darstellung eines Fensters

    Das sind nur zwei der vielen Features, die Bloom bietet. Auf der Website gibt’s alle weiteren Features zu sehen. Bloom kann man hier herunterladen und einfach mal testen. Es kann sogar per Homebrew installiert werden. Dazu reicht (nach Installation von Homebrew) im Terminal der simple Befehl

    brew --install cask Bloom

    Und fertig.

    Das einzige, was mich stört, ist, dass sich die Benutzeroberfläche noch nicht wirklich ins neue Erscheinungsbild von macOS 26 Tahoe integrieren will. Aber das kann in einer der nächsten Versionen sicherlich noch nachgeholt werden. Und diese Versionen erscheinen im Moment recht oft.

  • Firewally, die kostenlose Netzwerk-Analyse

    Firewally, die kostenlose Netzwerk-Analyse

    Du willst wissen, wie sich die Daten im Netzwerk auf deinem Mac die Daten hin- und herbewegen, willst aber nichts dafür ausgeben? Enter Firewally. Diese Software bringt genau das, sieht toll aus und ist (zumindest vorerst) kostenlos nutzbar.

    Screenshot des herausgeklappten Firewally-Menüs
    Das Hauptfenster von FireWally, wo sich alles abspielt.

    Firewally bekommst du gratis bei Nektony. Unter macOS Tahoe wird eine Netzwerk-Erweiterung dazwischengeschaltet, die über den gesamten Datenverkehr auf deinem Mac Buch führt. Du kannst die Vorgänge, die in den Applikationen stattfinden, filtern nach „Heute“, „letzte Stunde“ oder „Echtzeit“. Mit dem Button neben dem Namen der App kann der Datenfluss komplett unterbunden werden. Eine feine Sache!

    Wie gesagt, noch kostet die Software nichts, aber das kann sich natürlich noch ändern. In diesem Fall ist das Ding auch schnell wieder deinstalliert, wie das FAQ von Firewally zeigt.

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