Schlagwort: firewall

  • Kontrollieren, was auf deinem Mac vorgeht — mit LuLu

    Neulich hatte ich euch FireWally vorgestellt, mit dem man auf dem Mac sehen kann, was sich netzwerktechnisch tut. FireWally sieht großartig aus, und man kann eine stehende Verbindung auch kappen. Was aber, wenn man diese Verbindung gar nicht erst aufbauen lassen will?

    Nun, wenn man alle Bells and Whistles will, dann greift man zu Little Snitch der österreichischen Firma Objective Development. Das sieht fantastisch aus, hat irre viele Features (die man vielleicht auch nicht braucht) und kostet ganz schön Geld. Immerhin investiert man nicht in ein Abo, dafür kostet eine Einzelplatz-Lizenz einmalig auch 59 Euro.

    Es geht aber auch anders. Mac-Wizard Patrick Wardle hat sich hingesetzt und eine tolle Alternative zu Little Snitch programmiert, die LuLu heißt. Unter neueren Betriebssystemen kann man die Software sogar ohne Neustart installieren. Man sollte nur die entsprechenden Zugrifssrechte vergeben, damit es funktioniert. Das ist auf der Website von LuLu sehr gut beschrieben. LuLu ist Open Source, und somit kostenlos nutzbar, auch wenn sich der Autor natürlich über eine Spende freut.

    Nach der Installation ist LuLu in der Menüzeile aktiv. Sollte ein Programm eine nicht genehmigte Verbindung nach außerhalb anfordern, wird man mit einem Fenster konfrontiert, das dem Folgendem ähnelt:

    LuLu Dialogfeld

    Hier kann man entscheiden, was nun passieren soll: Erlauben oder nicht. LuLu erlaubt auch, den Prozess via VirusTotal auf Bösartigkeit hin zu überprüfen. Das kann Little Snitch schon mal nicht.

    LuLu führt eine Regel-Liste, die man nachträglich verändern und erweitern kann.

    LuLu Regelliste

    Sehr schön gemacht und empfehlenswert für alle, die etwas mehr Wert auf Sicherheit auf ihrem Rechner legen, und wissen wollen, welche Connections wohin erfolgen.

    Wenn ich auf hohem Niveau meckern wollen würde, dann würde ich Patrick vielleicht empfehlen, eine andere Schrift für sein Programm zu nutzen, denn der genutzte Monospace-Font sieht schon ein wenig gewöhnungsbedürftig aus. Verleiht der Software aber vielleicht auch sein eigenwilliges technisches Flair. Wie gesagt, hohes Niveau.

    Schön ist, dass LuLu sich in aktiver Entwicklung befindet und immer wieder Updates spendiert bekommt, die es immer besser machen.

  • Firewally, die kostenlose Netzwerk-Analyse

    Firewally, die kostenlose Netzwerk-Analyse

    Du willst wissen, wie sich die Daten im Netzwerk auf deinem Mac die Daten hin- und herbewegen, willst aber nichts dafür ausgeben? Enter Firewally. Diese Software bringt genau das, sieht toll aus und ist (zumindest vorerst) kostenlos nutzbar.

    Screenshot des herausgeklappten Firewally-Menüs
    Das Hauptfenster von FireWally, wo sich alles abspielt.

    Firewally bekommst du gratis bei Nektony. Unter macOS Tahoe wird eine Netzwerk-Erweiterung dazwischengeschaltet, die über den gesamten Datenverkehr auf deinem Mac Buch führt. Du kannst die Vorgänge, die in den Applikationen stattfinden, filtern nach „Heute“, „letzte Stunde“ oder „Echtzeit“. Mit dem Button neben dem Namen der App kann der Datenfluss komplett unterbunden werden. Eine feine Sache!

    Wie gesagt, noch kostet die Software nichts, aber das kann sich natürlich noch ändern. In diesem Fall ist das Ding auch schnell wieder deinstalliert, wie das FAQ von Firewally zeigt.

Schellmoser Online
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.