Schlagwort: konvertierung

  • Konvertieren mit Dinky, sortieren mit Binky

    Ja, irgendwie klingt der Titel dieses Posts ziemlich bescheuert. Aber es ist tatsächlich so. Und ich wundere mich mal wieder, wie so gute Software kostenlos sein kann. Und warum das zurzeit so geballt passsiert. Ich habe ja die KI im Verdacht…

    Beide Programme stammen vom selben Entwickler und wirken deshalb auch wie aus einem Guss, voll angepasst an das aktuelle Liquid-Glass-Erscheinungsbild, das in macOS Tahoe eingeführt wurde.

    Dinky

    Das Icon von Dinky

    Die "Drop Zone" von Dinky
    Die „Drop Zone“ von Dinky

    Nach der Installation und dem Start ist Dinky denkbar einfach zu bedienen: Einfach alles an Dateien, die man verkleinert oder geschrumpft haben möchte, auf die „Drop Zone“ werfen. In der Standardeinstellung landen die verkleinerten Dateien dann mit einem kleinen Namenszusatz neben dem Original. In den Voreinstellungen lässt sich alles noch sehr fein anpassen, beispielsweise wie stark komprimiert wird, oder ob das Original nicht lieber doch überschrieben werden soll.

    Presets in Dinky.
    Presets in Dinky.

    All das funktioniert hervorragend mit einer ganzen Batterie an verschiedenen Dateiarten: Alle Arten von Bilddateien, PDFs, Soundfiles und Videodateien. Und sogar mit dem Inhalt der Zwischenablage.

    Zudem kann man „Watch Folders“ einstellen, die von Dinky beobachtet werden. Alles, was da drin landet, wird sofort bearbeitet. Natürlich nur, sofern Dinky im Hintergrund läuft. „Presets“ können erstellt werden, also bestimmte Vorgaben. Ein „Preview-Fenster“ ermöglicht den Vergleich von vorher zu nachher. Da bleiben keine Wünsche offen.

    Dass das Programm nur in Englisch lokalisiert ist, lässt sich leicht verschmerzen.

    Dinky kann natürlich auch per Homebrew installiert werden.

    brew tap heyderekj/dinky https://github.com/heyderekj/dinky
    brew install --cask dinky

    Binky

    Das Icon von Binky (und ja, das scheint ein Schnuller zu sein…)

    Das Sortier-Fenster von Binky.
    Das Sortier-Fenster von Binky.

    Diese Software hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ordnung ins Dateichaos zu bringen. Man spezifiziert einen Quell-Ordner, welcher dann aufgeräumt wird. Das heißt, Binky legt dort Unterordner an, und sortiert die Dateien aus dem Quellordner dort hinein. Das kann auch vollautomatisch erfolgen, indem Binky aus dem Dock ausgeblendet wird, und nur aus der Menüzeile heraus im Hintergrund agiert.

    Die Zusammenfassung nach dem Sortiervorgang.

    Vom Erscheinungsbild orientiert sich Binky natürlich an Dinky. Es bietet ebenfalls eine ganze Palette an Features, die kaum Wünsche offenlassen. Beispielsweise kann man alles rückgängig machen, falls mal Chaos entstanden ist. Ein eigenes Regelwerk kann angelegt werden, wonach Binky den Sortiervorgang ausführt. Es gibt eine Vorschau, bevor man den Auslöser drückt. Screenshots können (unter Zuhilfenahme von OCR) automatisch benannt und eingeordnet werden. Es gibt auch eine „Finder Quick Action“, das heißt mit der rechten Maustaste können in Binky Aktionen ausgelöst werden. Und, und, und.

    Wie auch Dinky ist Binky nur auf Englisch erhältlich. Das sollte aber eigentlich für niemanden ein Problem sein. Ich weiß nur noch nicht, warum das App-Icon einen Schnuller zeigt…

    Binky kann ebenfalls per Homebrew installiert werden.

    brew tap heyderekj/binky https://github.com/heyderekj/binky
    brew install --cask binky
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