Schlagwort: system

  • Purge: Bring den Abfall weg

    So viel nützliche Software erscheint derzeit für den Mac. Die Vibe-Coder da draußen erleben offenbar ein Allzeit-Hoch.

    Die wirklich hübsch gemachte Software Purge kann helfen, den Mac zu entmüllen. Programme rückstandsfrei löschen, Caches leeren und so weiter.

    Nichts, was das Allzwecktool Vorssaint nicht auch könnte, aber wie gesagt: Schön gemacht! Es kann sich sogar in das Finder Kontextmenü einklinken oder automatisch starten, sobald ein Programm in den Papierkorb bewegt wird. Sehr praktisch!

    Hier im Video: Purge in Action.

    Installiert wird Purge ebenfalls sehr bequem mit Homebrew:

    brew install --cask purge

    Und kosten tut’s — auch diesmal wieder — nichts.

  • Programme aktuell halten mit Floodtide

    Ich bin ja einer, der hält seinen Rechner gerne immer aktuell. Und oft verwende ich mehr Zeit dafür, als ich sollte. Hier kommt mir nun die Mac-Software Floodtide zu Hilfe, die mir einen Großteil dieser Arbeit automatisiert abnehmen möchte.

    Schon in der Vergangenheit hatte ich in dieser Richtung herumprobiert. Die Software MacUpdater hatte ich auch gekauft, und war sehr zufrieden damit — bis es unwiederbringlich zum 1. Januar 2026 eingestellt wurde. Danach probierte ich Updatest aus, wurde damit aber nie wirklich warm. Vielleicht werde ich es nochmal testen, denn erst vor kurzem kam eine neue Version heraus, die es nun kostenfrei verfügbar macht. Für die erweiterte Fassung muss man aber nach wie vor Geld investieren.

    Floodtide Hauptfenster
    Das Floodtide-Hauptfenster im Dark Mode.

    Mit Floodtide allerdings war ich nach kurzer Testphase (man bekommt großzügige 14 Tage zugestanden) so angetan, dass ich mir eine Lizenz gekauft habe. Übrigens: Mit dem Code FLOODTIDE20 bekommt man 20 Prozent Rabatt, so lange der Code noch gültig ist.

    Diese Entwicklung muss Unterstützung finden! Hier werden in einem übersichtlichen Interface alle gefundenen Updates aufgelistet, und es sind mehr, als ich in sonst einem ähnlichen Programm gefunden habe. Die Installation ist dann nur noch einen Klick entfernt. Die Vorversion wird vorsorglich sicherungskopiert. Floodtide kann auch dauerhaft in der Menüzeile laufen, falls gewünscht. Sehr bequem. Daumen hoch!

  • Programme und Fenster switchen mit BetterCmdTab

    In meinem Workflow am Mac nutze ich hunderte Male am Tag das Tastenkürzel Command-Tab, um schnell zwischen den Programmen hin- und her zu wechseln. So, wie Apple es gelöst hat, ist es ziemlich rudimentär. BetterCmdTab schickt sich an, die Tastenkombination durch eine eigene Lösung zu ersetzen und das alles besser und weitaus konfigurierbarer zu machen. Und das völlig kostenfrei.

    Die Galerie zeigt, wie unterschiedlich ein simples Command-Tab aussehen kann:

    Die vielen Einstellungen können jederzeit exportiert, und auf einer anderen Rechnerinstanz wieder importiert werden. Durchdacht und praktisch!

    Auch meine derzeite Lieblings-Software, das Multifunktions-Tool Vorssaint, kann den System-Programmswitcher durch eine eigene elegante Lösung ersetzen.

    Im Terminal lässt sich die Software via Homebrew ganz einfach installieren:

    brew install --cask bettercmdtab
  • macUSB: Startfähigen USB-Stick erstellen

    Vor einer Weile habe ich von Mist berichtet, einem kostenlosen Tool, um startfähige USB-Sticks zu erstellen. Das ist zwar auch über Terminal-Kommandos möglich, aber mit einer grafischen Oberfläche gestaltet sich das ganze doch einfacher. Nun hat Mist einen Konkurrenten erhalten, der sich macUSB nennt.

    Beide Apps sind nativ an macOS angepasst, machen problemlos ihren Job, und sehen dabei auch noch sehr gut aus. Was macUSB nun über Mist hinaushebt, ist, dass sich hier auch Windows und Linux-Installations-Images herunterlassen und auf einen USB-Stick flashen lassen. Wer weiß, vielleicht will man ja mal ein wenig herumtesten…?

    Nicht nur macOS, sondern auch Windows und Linux lassen sich auf USB flashen.

    macUSB kann einfach durch einen Terminalbefehl mit Homebrew installiert werden:

    brew install --cask macusb

    Ich habe die beiden Apps nicht gegeneinander getestet, aber es ist ja immer gut, Alternativen zu haben. Falls jemand von euch Erfahrungen damit gemacht hat, und sagen kann, welches besser funktioniert: Gerne einen Kommentar da lassen!

  • Kudu: Umfassende Systempflege auf mehreren Plattformen

    Weil ich neulich über PureMac berichtet habe, nehme ich auch die Veröffentlichung der Software Kudu zum Anlass, kurz darüber zu berichten. System-Maintenance-Apps schießen zur Zeit wie Pilze aus dem Boden. Kudu ist auch Vertreter davon, stellt sich aber breiter auf als PureMac, und ist für diverse Plattformen verfügbar, beispielsweise Windows, aber auch Mac.

    Es gibt eine Basic-Variante, die kostenfrei ist und bleibt, und eine Pro-Variante, die im Monat 9 $ kostet, und natürlich „recommended“ ist, weil sie einige Dinge mehr kann, als die kostenlose Variante. Sie bietet unter anderem ein dauerhaftes Threat Monitoring an, und kann auftretende Fehler auch beheben.

    Es gibt auch eine Rubrik in der App, die „System Hardening“ anbietet, und auch nach Malware kann gescannt werden, wobei diverse Engines abgefragt werden, vermutlich über VirusTotal.

    Kudu System Hardening.

    Mir ist aufgefallen, dass sich Kudu — im Gegensatz zu PureMac – nicht wie eine native Mac-App anfühlt. Bei einer App, die tief ins System eingreift, ist das für mich eher ein K.O.-Kriterium. Sicherlich aber nicht für jeden. Testet die App mal, und lasst mir einen Kommentar da, welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.

  • Die Menüleiste in macOS anpassen

    Je mehr man Apps man unter macOS installiert, die sich noch einen Platz in der Menüleiste nehmen, desto knapper wird der Platz dort. Bestimmte Einträge dort braucht man immer, manche weniger oder gar nicht. Hier kommen zwei Apps ins Spiel, die sich des Problems annehmen und ein Umsortieren oder Ausblenden der Menüeinträge zulassen.

    Tuck

    Tuck bietet eine kostenlose Version. Wer mehr möchte, zahlt für die Pro-Version einmalig $ 14,99 für die Lifetime-Version. Ein vernünftiger Preis, möchte ich meinen. Folgendes Video zeigt, wie das Arrangieren von Icons funktioniert:

    Tuck in Aktion: Icons werden in der Menüleiste verschoben.
    So wird aus einer übervollen Menüleiste (oben) eine sehr übersichtliche (unten), ohne Programme deinstallieren zu müssen.

    Regeln zum Ein- und Ausblenden von Icons sind definierbar, eingeblendet werden kann per Klick oder Hover.

    Thaw

    Thaw ist ein Fork der Software Ice, die offenbar nicht mehr weiterentwickelt wird. Thaw ist grundsätzlich kostenlos und bietet dieselben Funktionen, die man mit Tuck bekommt. Diverse Design-Optionen sind auch noch einstellbar.

    Das Hauptinterface von Thaw im Dark Mode.
    Versteckte Elemente zeigen sich unter der eigentlichen Menüleiste.

    Thaw kann auch simpel via Homebrew installiert werden:

    brew install thaw
  • Performance-Monitor in zwei Varianten

    Falls du ein genaueres Auge darauf werfen möchtest, was dein Mac gerade so treibt, kann ich dir zwei neue Applikationen vorstellen, die dir genau das ermöglichen. Beide Tools gehen ein bisschen in die Richtung, was die Tools Burrow und Mojo Pulse auch ermöglichen: Das kompakte Anzeigen von interessanten Systemwerten. Und vielleicht noch einen Schritt weiter.

    MacTools

    Der Name MacTools klingt sehr allgemein. Es klinkt sich in die Menüleiste ein, und zeigt dort platzsparend diverse Eckdaten deines Rechners an. Dabei kann man sehr genau einstellen, was da im Menü eigentlich gezeigt werden soll.

    Das MacTools Menü.

    MacTools lässt sich leicht im Terminal via Homebrew installieren:

    brew install --cask mactools

    Mac Performance Monitor

    Ein etwas sperriger Name für eine App, aber er sagt ziemlich genau, was der Benutzer der App erwarten kann. Die Stärke dieser App liegt nicht darin, wie bei MacTools alle Informationen in der Menüleiste zu versammeln, sondern eher darin, mit detaillierten Infos die macOS Aktivitätsanzeige zu ersetzen oder zu erweitern.

    Mac Performance Monitor Dashboard im Dark Mode.
    Mac Performance Monitor Prozessmonitor.

    Beide Tools sind kostenlos und können vielleicht sogar zusammen genutzt werden. Jedenfalls sollte informationstechnisch kein Wunsch mehr offen bleiben.

  • CaffeineTimer: Den Mac wach halten

    Manchmal gibt es Gelegenheiten, da will man partout nicht, dass der Mac in den Ruhezustand geht. Beispielsweise konvertiert man gerade ein Video, was ja ein etwas länger dauernder Prozess sein kann, und will nicht das Risiko eingehen, dass der Mac einschläft und der Prozess somit abgebrochen wird, und vielleicht komplett neu gestartet werden muss.

    Mittlerweile gibt es einige Softwarelösungen, die dafür sorgen, kommerziell und nicht-kommerziell. CaffeineTimer kostet nichts und kann gefahrlos ausprobiert werden. Hier kann bequemerweise auch ein Zeitlimit eingestellt werden, beispielsweise bleib zwei Stunden wach und gehe dann wieder in den Ruhezustand. Man will ja nicht, dass die Batterie des MacBooks komplett leer wird.

    Die Software macht es sich in der Menüzeile bequem, getreu dem Motto „Everything you need, nothing you don’t“ und ist von dort aus zu steuern.

    Einfach zu bedienen, und erfüllt seinen Zweck. Wie so oft, ist die Installation auch wieder via Homebrew problemlos zu erledigen:

    brew trust --cask marcvig/tap/caffeine-timer
    brew install --cask marcvig/tap/caffeine-timer

    Update: Mit Vorssaint lässt sich das natürlich auch bewerkstelligen. Hier kann man sogar festlegen, dass das MacBook wach bleibt, wenn der Deckel geschlossen ist:

    Dieser Button in Vorssaint hält den Mac wach, komme, was da wolle.
  • Der genaue Blick auf den Mac: Mojo Pulse

    Wen die internen Werte seines Macs interessieren, bekommt mit Mojo Pulse ein optisch sehr schönes Gratis-Werkzeug an die Hand, mit dem er seinen Mac aus der Menüleiste heraus beobachten kann.

    Das ausgeklappte Menü von Mojo Pulse in Aktion.

    Dabei zeigt Mojo Pulse nicht nur die interessanten internen Werte des Macs an, sondern achtet auch auf eventuelle Aussetzer oder Alarmzeichen, und zeigt sie bei Bedarf an, damit man reagieren kann. Der eingebaute Speed Test zeigt an, woran das langsame Internet hängt. Es kann sogar, wie bei Little Snitch, eine World-Map angezeigt werden, zu welchen Endpunkten der Mac connected.

    Wohin verbindet sich der Mac? Finde es raus!

    Und wie sich der Speicher auf der Festplatte verteilt, kann man ebenfalls herausfinden:

    Wo ist der ganze Speicher hin verschwunden? Finde es raus!

    Ein rundes Gesamtpaket für lau. Wirklich sehr schön gemacht!

    Mojo Pulse kann auch wieder ganz einfach mit Homebrew installiert werden durch den simplen Befehl:

    brew install --cask nativemojo/tap/mojo-pulse

    Update: Meinen Test von Mojo Pulse musste ich vorerst abbrechen, da die App leider dauernd aus der Menüleiste heraus abgestürzt ist. Schade eigentlich.

  • Burrow: Die Open-Source-Variante von Mole.fit

    Neulich habe ich vom Terminal-Tool Mole und dessen GUI-Variante Mole.fit berichtet, die ja bekanntlich kostenpflichtig ist. Aber wie das heute nun mal so ist, braucht man nur etwas zu warten, und schon taucht eine Software auf, die dasselbe (und mehr) auf Open-Source-Basis erledigt. Enter Burrow. Diese Software ist zwar noch in einem relativ frühen Entwicklungsstadium, hat aber bereits jetzt das Zeug, Mole.fit das Wasser abzugraben, und setzt funktional noch ein paar Schippen oben drauf. Die Planeten-Analogie wird aber verständlicherweise weggelassen.

    Hier ein paar Screenshots, wie Burrow aussieht:

    Das Hauptfenster von Burrow. Die wichtigsten Werte des Rechners übersichtlich aufgelistet.
    Der Burrow Maintenance-Bereich.
    Das ausgeklappte Burrow-Systemmenü. Stets alles auf einen Blick.

    Die Entwicklung von Burrow werde ich auf alle Fälle weiterverfolgen. Aber was ich jetzt hier sehe, ist schon sehr überzeugend. Wenn ich mir was wünschen dürfte: Eine deutsche Übersetzung, und größere Fonts, die in der grafischen Benutzeroberfläche verwendet werden. Die sind für Brillenträger oft nur schwer erkennbar.

    Und warum die Software „Burrow“ (englisch für „Graben“) heißt, fragt mich nicht… Macht aber auch nichts.

    Wer nun neugierig geworden ist: Einfach testen! Die Installation erfolgt gewohnt easy mit Homebrew:

    brew install --cask caezium/tap/burrow
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