Blockr: Reverse-Firewall für lau

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Wer bei seinem Mac auf Sicherheit bedacht ist, und gern den Überblick über seine stattfindenden Netzwerkverbindungen behalten möchte, kommt eigentlich an der kommerziellen (und verhältnismäßig teuren) Software Little Snitch nicht vorbei. Immerhin ist die Software, die von dem österreichischen Unternehmen Objective Development produziert wird, nicht umsonst der Marktführer, was Reverse-Firewalls auf dem Mac betrifft.

Doch nun tut sich mit der Software Blockr eine Alternative für alle kostenbewussten Benutzer auf, die sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken braucht, und alles bietet, was nötig ist. Blockr ist perfekt an macOS Tahoe und Liquid Glass angepasst, und nutzt systeminterne Techniken, um seine Arbeit zu verrichten.

Das Hauptfenster von Blockr, wo alle Verbindungsversuche aufgelistet werden.
Blockr kann, genau wie Little Snitch, auf einer Weltkarte anzeigen, woher die Verbindungsversuche stammen.

Blockr hat drei verschiedene Modi: Alle Verbindungsversuche still annehmen, still ablehnen, oder den Benutzer fragen. Das erzeugt zu Beginn natürlich eine Kaskade an Dialogfeldern, die angenommen oder abgelehnt werden müssen. Aber hat man das einmal hinter sich gebracht, erfolgt das nur noch vereinzelt. Meist, dann, wenn man eine neue App installiert hat, die nach dem ersten Start ins Internet möchte. Eine automatische Aktion dafür kann auch festgelegt werden.

Das Blocking kann variabel pausiert werden, wenn’s einem mal zu viel wird. Die Einstellungen können gespeichert und auf eine andere Instanz von Blockr angewendet werden. Hier bleiben (fast) keine Wünsche offen.

IP-Adressen werden aufgelöst, das heißt, man bekommt auch den Domain-Namen genannt und nicht nur eine kryptische IP-Adresse. Zudem lassen sich öffentlich verfügbare DNS-Blocklisten, wie beispielsweise oisd oder HaGeZi (in verschiedenen Schärfe-Stufen) abonnieren. Damit kann man auf Systemebene elegant Werbung und sonstigen Unrat im Netz herausfiltern, und auf dezidierte Erweiterungen in den Browsern (wie zum Beispiel uBlock Origin) verzichten. Und die Listen sind durch das kostenlose Abo stets aktuell.

Blockr kostet für private Nutzer nichts. Aber auch die kommerzielle Nutzung ist mit 5 $ Einmalzahlung wirklich kaum der Rede wert.

Alternativen zu Blockr (auch kostenfrei) sind: Lulu, die neueste Version von Firewally, und zum Teil auch Mojo Pulse. Aber Blockr sieht wirklich verdammt professionell und gut aus. Unfassbar, dass dahinter ein Ein-Mann-Projekt steht.

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